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Die Schweiz und die EU
haben über Jahrzehnte ein dichtes bilaterales Vertragswerk von über
100 Abkommen geschaffen. Dieses ist Grundlage für enge
Wirtschaftsbeziehungen sowie für eine intensive politische Kooperation
in Bereichen wie Forschung, Sicherheit, Asyl, Umwelt und Kultur.
Der
sogenannte «bilaterale Weg» wurde in zahlreichen
Abstimmungen vom Volk bestätigt und gleichzeitig von rechts und
links immer wieder vehement kritisiert. Rosinenpickerei, Kniefall vor
Brüssel oder Königsweg für den Sonderfall Schweiz – das sind die
Stichworte der europapolitischen Debatte.
2. Abend
Minister Lukas Gresch, Stellvertretender Leiter des
Integrationsbüros EDA/EVD, analysiert die politischen Aspekte und
spricht über Zustand und Perspektiven in den Beziehungen zur EU.
1. Abend
Dr. Serge Gaillard,
Leiter der Direktion für Arbeit im SECO, beleuchtet die
wirtschaftlichen Aspekte und geht der Frage nach, welches der richtige
Ansatz für eine erfolgreiche Interessenpolitik der Schweiz in Europa
ist.
Da in den Vorträgen
durchgehende Entwicklungen zur Sprache kommen, empfiehlt es sich, beide
Abende zu besuchen.
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