zum Referenten
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Katharina von Zimmern
förderte die Reformation in Zürich beträchtlich, als
sie mit 46 Jahren das Fraumünster-stift der Stadt
Zürich übergab. Kurz darauf heiratete sie den zuvor in
Zürich zum Tod verurteilten Söldnerführer Eberhard von
Reischach, mit dem sie noch zwei Kinder hatte.
Neu gefundene und neu
analysierte Quellen ermöglichen einen ungewohnten Blick
auf die «Äbtissin» und die Reformation.
Die Referentinnen
beleuchten das Zürcher Soldwesen, die Klosterpolitik
der Stadt und Zwinglis Bündnispläne, aber auch die
theologische, humanistische und höfische Literatur, die
damals im Adel gelesen wurde, sowie das Alltagsleben mit
seinen Kämpfen, Freuden und Leiden.
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