orientiert.ch

31. März 2021

Dr.Chr. Christ-von Wedel
Marlis Stähli, lic. phil. I
Irene Gysel

Zürichs letzte Äbtissin – Katharina von Zimmern (1478-1547)






zum Referenten


zur Programmübersicht

Katharina von Zimmern förderte die Reformation in Zürich beträchtlich, als sie mit 46 Jahren das Fraumünster-stift der Stadt Zürich übergab. Kurz darauf heiratete sie den zuvor in Zürich zum Tod verurteilten Söldnerführer Eberhard von Reischach, mit dem sie noch zwei Kinder hatte.

Neu gefundene und neu analysierte Quellen ermöglichen einen ungewohnten Blick auf die «Äbtissin» und die Reformation.

Die Referentinnen beleuchten das Zürcher Soldwesen, die Klosterpolitik der Stadt und Zwinglis Bündnispläne, aber auch die theologische, humanistische und höfische Literatur, die damals im Adel gelesen wurde, sowie das Alltagsleben mit seinen Kämpfen, Freuden und Leiden.